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Das 14. Studioalbum von Depeche Mode.

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Der Spotify-Effekt: Digitale Musikverkäufe erstmals rückläufig

    • Der Spotify-Effekt: Digitale Musikverkäufe erstmals rückläufig

      Als Apple vor über zehn Jahren den iPod erfand und mit dem iTunes-Store im großen Stile MP3-Musik legal im Internet anbot, läutete dies einen Epochenwechsel für Musikkonsumenten und die Industrie ein. Nun scheint erneut ein Wandel vor der Tür zu stehen: Weil immer mehr Menschen Musik über Streaming-Dienste konsumieren, sind die Verkäufe digitaler Musik in den USA erstmals rückläufig.

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    • Kann man es jemanden verdenken, wenn er oder sie meint, wenn ich für wenig Geld legal soviel Musik hören kann auf meinem PC bzw. Mobiltelefon wie ich möchte, warum soll ich mir eine CD kaufen? Die meisten Leute, vor allem junge Personen, was ich nicht negativ meine sondern einfach sachlich feststelle, das es sehr viele junge Leute sein werden, die ja auch im Vergleich mit der Generation 40+ mit diesem Medium aufgewachsen sind, langt es die Musik zu hören. Sie müssen sie nicht mehr besitzen.

      Das ist allerdings neben den illegalen Downloaden einer der Hauptgründe, das sich die Verkaufszahlen erneut verschlechtern werden. Nicht nur in den Staaten. Auch in Europa. Ich persönlich bin altmodisch und schätze die Arbeit des Künstlers, möchte mir Musik nicht als MP3 downloaden, um dann auf einen Rohling die Musik brennen zu müssen und erst Recht möchte ich nicht, das ich die Musik nur hören kann. Ich möchte die CD besitzen, sie in die Anlage legen, unterwegs im Auto und ein Booklet in der Hand halten.

      Aber wir werden den Fortschritt nicht aufhalten können. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, möchte ich nicht beurteilen. Das ganze Leben verändert sich, hat sich früher schon verändert. Erst gab es Schellackplatten, dann die Langspielplatte sowie Cassetten. Die CD hat die LP zwar nicht umgebracht aber sie wie auch die MC in die hintere Ecke gedrückt. Dann kam die MP3, jetzt der Stream.

      Willkommen in der neuen Welt gleichwohl ich es schade finde, das die CD Verkäufe immer mehr einbrechen, viele Künstler davon nicht mehr Leben können. Denn die Zeit, wo ein Millionenhit den Künstler ausgesorgt hat, ist längst vorbei.

      Ich persönlich nutze die Dienste nicht und bestell weiterhin CDs.
    • Ich habe bereits vor einigen Jahren meine sehr umfangreiche Musiksammlung verkauft

      Auf Spotify bin ich aber erst seit kurzem aufmerksam geworden. Als ehemaliger Sammler ging es mir eher um das besitzen eines Tonträger. Ich bin gar nicht mehr dazu gekommen Musik zu hören :)

      Seit 2013 kaufe ich keine Tonträger mehr. Mir macht Musik hören seit Spotify auch mehr Spaß als zuvor :)
    • Als Kind der 80er und 90er Jahre bin ich natürlich mit Tonträgern groß geworden. Anfangs mit Vinyl, relativ schnell dann aber auf CD umgestiegen. Ich war immer einer derjenigen, der sich ein Album schon dann gekauft hat, wenn er einen Song darauf mochte. Einige Käufe und Erlebnisse werde ich in diesem Leben nicht mehr vergessen - wie schön war es doch, irgendwelche selteneren Schätze (oder das, was man dafür hielt) aufzutun! :lol:

      Heute bin ich weiterhin Käufer von Tonträgern, überlege aber mittlerweile 3x, ob ich diese CD oder LP wirklich brauche. Ich bin kein Gegner von mp3-Files, ganz im Gegenteil: Ich habe mein Handy vollgepackt mit Musik, habe mir dafür extra eine große Micro-SD-Karte angeschafft.

      Streaming ist eine von vielen Formen der Unverbindlichkeit, die unserer Gesellschaft eigen geworden sind. Ein Song, den man mag, wird nicht mehr gekauft, sondern nur noch "gestreamt". Mag man ihn nicht mehr, verschwindet er aus der Playlist und das war's. Die Kids heute kennen es natürlich nicht anders, so dass die Entwicklung wohl nicht mehr rückgängig zu machen ist.

      Ich persönlich halte Streaming für Entwertung von Kunst und Künstler. Jederzeit für jedermann verfügbar, spottbillig und rückstandslos entfernbar. Ich stelle auch bei mir selbst fest, dass mich das Shuffle Play auf meinem Handy nervt. Dann klickt man weiter und weiter, bis ein Song läuft, der einem gerade zusagt. In letzter Zeit habe ich wieder viel häufiger Lust, mir das eine oder andere Album auf CD mit ins Auto zu nehmen und mich bewußt auf das Gesamtwerk zu konzentrieren - so, wie ich das früher gemacht habe. Dabei fallen mir dann Songs auf, die ich noch nie richtig wahrgenommen oder schon vergessen hatte. Eine schöne Erfahrung! :)

      Letztlich wird es bei mir wohl darauf hinauslaufen, dass ich - sofern verfügbar - immer einige LP's oder CD's original kaufe. Von Bands wie Depeche Mode, Chevelle, den Deftones oder Oasis kommt mir schon gar kein File-only ins Haus, geschweige denn ein Stream. ;) Ich habe meine Sammlung digitalisiert, so dass ich mir auch problemlos mein Handy oder eine mp3-CD mit allen Alben eines Künstlers zusammenstellen kann. Das gefällt mir besser. :)
      Music is life - that is why our hearts have beats.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ShineForMe78 ()

    • ShineForMe78 schrieb:

      Als Kinder 80er und 90er Jahre bin ich natürlich mit Tonträgern groß geworden. Anfangs mit Vinyl, relativ schnell dann aber auf CD umgestiegen. Ich war immer einer derjenigen, der sich ein Album schon dann gekauft hat, wenn er einen Song darauf mochte. Einige Käufe und Erlebnisse werde ich in diesem Leben nicht mehr vergessen - wie schön war es doch, irgendwelche selteneren Schätze (oder das, was man dafür hielt) aufzutun! :lol:

      Heute bin ich weiterhin Käufer von Tonträgern, überlege aber mittlerweile 3x, ob ich diese CD oder LP wirklich brauche. Ich bin kein Gegner von mp3-Files, ganz im Gegenteil: Ich habe mein Handy vollgepackt mit Musik, habe mir dafür extra eine große Micro-SD-Karte angeschafft.

      Streaming ist eine von vielen Formen der Unverbindlichkeit, die unserer Gesellschaft eigen geworden sind. Ein Song, den man mag, wird nicht mehr gekauft, sondern nur noch "gestreamt". Mag man ihn nicht mehr, verschwindet er aus der Playlist und das war's. Die Kids heute kennen es natürlich nicht anders, so dass die Entwicklung wohl nicht mehr rückgängig zu machen ist.

      Ich persönlich halte Streaming für Entwertung von Kunst und Künstler. Jederzeit für jedermann verfügbar, spottbillig und rückstandslos entfernbar. Ich stelle auch bei mir selbst fest, dass mich das Shuffle Play auf meinem Handy nervt. Dann klickt man weiter und weiter, bis ein Song läuft, der einem gerade zusagt. In letzter Zeit habe ich wieder viel häufiger Lust, mir das eine oder andere Album auf CD mit ins Auto zu nehmen und mich bewußt auf das Gesamtwerk zu konzentrieren - so, wie ich das früher gemacht habe. Dabei fallen mir dann Songs auf, die ich noch nie richtig wahrgenommen oder schon vergessen hatte. Eine schöne Erfahrung! :)

      Letztlich wird es bei mir wohl darauf hinauslaufen, dass ich - sofern verfügbar - immer einige LP's oder CD's original kaufe. Von Bands wie Depeche Mode, Chevelle, den Deftones oder Oasis kommt mir schon gar kein File-only ins Haus, geschweige denn ein Stream. ;) Ich habe meine Sammlung digitalisiert, so dass ich mir auch problemlos mein Handy oder eine mp3-CD mit allen Alben eines Künstlers zusammenstellen kann. Das gefällt mir besser. :)
      Hab meine Sammlung vor dem Verkauf auch digitalisiert :) Das spart Platz :)
    • Auch wenn man eine CD kauft, gehört einem der Song nicht. Man erwirbt das Recht, ihn sich anzuhören. Für mich gibt es da am Ende keinen großen Unterschied zum Streaming. Ein Nachteil beim Streaming ist, dass schon mal ein Album verschwindet oder einzelne Künstler gar nicht vertreten sind. Die größte Schwachstelle der Streaming-Dienste ist für mich aber, dass es kaum Hardware-Hersteller gibt, die sich auf hochwertige Soundausgabe konzentrieren

      Mir kommt aber das Streaming sehr entgegen. Wir haben auch keine Bücher mehr, versuchen sehr viele Dinge zu leihen und möglichst wenig zu besitzen. Haben wir Dinge, die wir nicht benützen, werden sie verkauft oder verschenkt. Fühlt sich sehr gut an.
      Leben und leben lassen!
    • Hmmm.

      Ich komme von ca. 10 gekauften CDs im Monat (so ca. bis 2012/2013) auf inzwischen fast 0. Ich bin Apple Music Nutzer inzwischen und finde das Angebot fürn 10er im Monat überragend.

      Es muss halt nur jedem vollkommen klar sein:

      Das sind Abofallen. Ohne wenn und aber.

      Es ist egal ob Sky, Amazon Prime, Handy Datenflatrates, Musikstreams, Netflix...... Ziemlich viele Angebote sind sehr, sehr attraktiv, werden aber einzig und allein die ersten Jahre so günstig bleiben. Ziel ist ganz klar Marktanteile zu sichern.

      Klar kommt jetzt ganz schnell der Einwand, man könne ganz schnell auch wieder kündigen, aber das Problem ist dann, dass man nichts mehr in der Hand hat. Die physischen Datenträger werden bis auf Nische weitgehend sterben und teuer sein.
    • Abofalle... Hm... Ja!?

      Das käme dann, wenn sich ein Gewinner herauskristallisiert und sein quasi-Monopol ausspielt. Ich hoffte eigentlich, dass Amazon und Google das Thema konsequent bespielen, dazu Spotify und Apple.. . Das wäre ein schöner Wettbewerb.

      Die Plattenindustrie hat das wohl verschlafen. Würden die aber an einem Strang ziehen, hätten sie immer noch eine große Macht: Exklusive Rechte und das komplette Angebot, das alles von einem Joint Venture technisch gut aufbereitet... Viele wären wohl bereit, das doppelte zu bezahlen.

      Na, wir werden sehen... Einstweilen bin ich mit Spotify sehr zufrieden.
      Leben und leben lassen!
    • da brauche ich nur meinen eigenen Konsum anschauen.

      Früher mp3s gehasst (ua. weil anfangs illegal und nur dem Künstler und Label schadend; ausserdem fehlte das anfassen)... jetzt bin ich nach dem Rdio verschwinden ist Spotify-Kunde und konsumiere da wenn auf Arbeit und unterwegs. CD und Vinyl werden eigetnlich nur nochfür den Hausgebrauch (und da auch nur weil noch keine Verbindung zwischen Anlage und Rechner).

      Ich finde die 10 EUR unverschämt niedrig. Meiner Meinung nach müssten Abos wesentlich mehr Kosten um den Wert von Musik wieder ein bisschen zu heben und auch den Künstlern/Labels weiterhin eine Einnahmequelle zu garantieren.
    • Also ich persönlich hole schon noch den ein oder anderen Tonträger, aber Spotify und co. machen es den Leuten natürlich sehr einfach, ohne auszukommen.

      Eventuell wird ja irgendwann ein "Spenden" Button in Spotify eingebaut, dann könnte man einem bestimmten Künstler x per Knopfdruck einfach einen kleinen Betrag zukommen lassen.

      Möglicherweise gekoppelt mit einer Erhöhung der monatlichen Gebühr.

      Über die Auswertung des gestreamten Titel alleine wird es wohl nicht so viel Geld für den Künstler geben.

      NovaFutures schrieb:

      da brauche ich nur meinen eigenen Konsum anschauen.

      Früher mp3s gehasst (ua. weil anfangs illegal und nur dem Künstler und Label schadend; ausserdem fehlte das anfassen)...
      Den Aspekt habe ich nicht verstanden. Ich habe sehr früh schon Traktor & Winamp genutzt um meine eigens gerippten Audio CDs zu spielen. Anfangs sogar mal mit einem Desktop PC. Ich hatte auch einen der ersten MP3 Player fürs joggen (en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300)

      "Illegale" MP3 Files gab es bei mir nur, wenn die Künstler zu doof waren, Tonträger auf dem Markt käuflich zur Verfügung zu stellen.

      Aber Illegal war MP3 ja grundsätzlich nicht. Was mich nur genervt hat, war die Festplatten DJ Schwemme, die allesamt nur geklauten Kram gespielt haben, aber das war ja nicht das Problem von MP3 als Audiocodec an sich.
      The train is coming
      So get on board
      The engine's humming
      So get on board

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von bassline8 ()

    • bassline8 schrieb:

      Also ich persönlich hole schon noch den ein oder anderen Tonträger, aber Spotify und co. machen es den Leuten natürlich sehr einfach, ohne auszukommen.

      Eventuell wird ja irgendwann ein "Spenden" Button in Spotify eingebaut, dann könnte man einem bestimmten Künstler x per Knopfdruck einfach einen kleinen Betrag zukommen lassen.

      Möglicherweise gekoppelt mit einer Erhöhung der monatlichen Gebühr.

      Über die Auswertung des gestreamten Titel alleine wird es wohl nicht so viel Geld für den Künstler geben.

      NovaFutures schrieb:

      da brauche ich nur meinen eigenen Konsum anschauen.

      Früher mp3s gehasst (ua. weil anfangs illegal und nur dem Künstler und Label schadend; ausserdem fehlte das anfassen)...
      Den Aspekt habe ich nicht verstanden. Ich habe sehr früh schon Traktor & Winamp genutzt um meine eigens gerippten Audio CDs zu spielen. Anfangs sogar mal mit einem Desktop PC. Ich hatte auch einen der ersten MP3 Player fürs joggen (en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300)
      "Illegale" MP3 Files gab es bei mir nur, wenn die Künstler zu doof waren, Tonträger auf dem Markt käuflich zur Verfügung zu stellen.

      Aber Illegal war MP3 ja grundsätzlich nicht. Was mich nur genervt hat, war die Festplatten DJ Schwemme, die allesamt nur geklauten Kram gespielt haben, aber das war ja nicht das Problem von MP3 als Audiocodec an sich.
      Die Musikindustrie hat halt die Digitalisierung verschlafen. Die Banken übrigens auch, aber das ist ein anderes Thema :)

      Die ganzen Streaming Dienste sind eine legale Alternative zu den ganzen Tauschbörsen und Youtube :)

      Ich persönlich habe zuvor nur sehr selten MP3 aus nicht öffentlichen Quellen gezogen Das war mir immer viel zu umständlich. iTunes habe ich vor Spotify öfters genutzt. Die Relation stimmt aber heute nicht mehr. Was ich dort für ein Album bezahle, dafür kann ich bei Spotify ein Monat lang laden was ich will.
    • Mein Radio sind tatsächlich Mix der Woche und die Genre-Mixe. Da wird mein Geschmack erstaunlich gut getroffen.

      Trotzdem höre ich meist das Platten- Format und lege die CDs als Playlist in mein virtuelles Regal. Ich wünsche mir, dass das Format als Künstform erhalten bleibt. Da bin ich konservativ.

      Bei Spotify vermisse ich nun schon länger ausbleibenden Service bei den Texten. Außerdem würde ich mir wünschen, dass man mir individueller Konzerttickets in meiner Stadt anbietet, gerne auch auf Basis meines Musikverbrauchs. Da ist noch Luft.

      Streaming ist einfach die Gegenwart und noch einiges an Zukunft.
      Leben und leben lassen!
    • bassline8 schrieb:

      NovaFutures schrieb:

      da brauche ich nur meinen eigenen Konsum anschauen.

      Früher mp3s gehasst (ua. weil anfangs illegal und nur dem Künstler und Label schadend; ausserdem fehlte das anfassen)...
      Den Aspekt habe ich nicht verstanden. Ich habe sehr früh schon Traktor & Winamp genutzt um meine eigens gerippten Audio CDs zu spielen. Anfangs sogar mal mit einem Desktop PC. Ich hatte auch einen der ersten MP3 Player fürs joggen (en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300)
      "Illegale" MP3 Files gab es bei mir nur, wenn die Künstler zu doof waren, Tonträger auf dem Markt käuflich zur Verfügung zu stellen.

      Aber Illegal war MP3 ja grundsätzlich nicht. Was mich nur genervt hat, war die Festplatten DJ Schwemme, die allesamt nur geklauten Kram gespielt haben, aber das war ja nicht das Problem von MP3 als Audiocodec an sich.

      ok hab mir schon gedacht dass das auf die Schnelle mit der Klammer nicht reicht. Klar dass der Codec an sich nicht illegal war. Was ich meine ist, dass ich ja die Sachen zum Hören auf CD hatte oder sie mir halt eben noch nicht leisten konnte - den Griff zur illegalen MP3 hab ich dann nciht mchen wollen weil mir klar war dass es nur den Künstler schadet.
      Legale Angebote gab es ja noch nicht - genausowenig wie MP3-Player für unterwegs. Also eigentlich kein Grund die Dinger ausm Netz zu ziehen.

      Als dann legale Shops gab und auch die MP3-Player bezahlbar wurden, hab ich mich ja langsam dem Medium genähert ;)







      patrickkupper schrieb:

      [...]

      Die Musikindustrie hat halt die Digitalisierung verschlafen. Die Banken übrigens auch, aber das ist ein anderes Thema :)

      Das Argument find ich immer seltsam.. was haben sie denn verpennt? Es hat keiner, auch die Typen, die die Tauschbörsen etc. entwickelt haben damit rechnen können dass das alles so kommt. Da spielen ja mehrere Sachen rein ua. dass Internet schneller und bezahlbar wurde. Dann die Brenner-Technologuie.
      Erst die Kombination hat es ja dann so attraktiv gemacht. Schnell saufen, brennen fertig.

      Die Musikindustrie war halt die erste Industrie die es so richtig erwishct hat. Zu der Zeit wusste keiner was abgehen wird.
    • NovaFutures schrieb:

      bassline8 schrieb:

      NovaFutures schrieb:

      da brauche ich nur meinen eigenen Konsum anschauen.

      Früher mp3s gehasst (ua. weil anfangs illegal und nur dem Künstler und Label schadend; ausserdem fehlte das anfassen)...
      Den Aspekt habe ich nicht verstanden. Ich habe sehr früh schon Traktor & Winamp genutzt um meine eigens gerippten Audio CDs zu spielen. Anfangs sogar mal mit einem Desktop PC. Ich hatte auch einen der ersten MP3 Player fürs joggen (en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300en.wikipedia.org/wiki/Rio_PMP300)"Illegale" MP3 Files gab es bei mir nur, wenn die Künstler zu doof waren, Tonträger auf dem Markt käuflich zur Verfügung zu stellen.

      Aber Illegal war MP3 ja grundsätzlich nicht. Was mich nur genervt hat, war die Festplatten DJ Schwemme, die allesamt nur geklauten Kram gespielt haben, aber das war ja nicht das Problem von MP3 als Audiocodec an sich.
      ok hab mir schon gedacht dass das auf die Schnelle mit der Klammer nicht reicht. Klar dass der Codec an sich nicht illegal war. Was ich meine ist, dass ich ja die Sachen zum Hören auf CD hatte oder sie mir halt eben noch nicht leisten konnte - den Griff zur illegalen MP3 hab ich dann nciht mchen wollen weil mir klar war dass es nur den Künstler schadet.
      Legale Angebote gab es ja noch nicht - genausowenig wie MP3-Player für unterwegs. Also eigentlich kein Grund die Dinger ausm Netz zu ziehen.

      Als dann legale Shops gab und auch die MP3-Player bezahlbar wurden, hab ich mich ja langsam dem Medium genähert ;)







      patrickkupper schrieb:

      [...]

      Die Musikindustrie hat halt die Digitalisierung verschlafen. Die Banken übrigens auch, aber das ist ein anderes Thema :)
      Das Argument find ich immer seltsam.. was haben sie denn verpennt? Es hat keiner, auch die Typen, die die Tauschbörsen etc. entwickelt haben damit rechnen können dass das alles so kommt. Da spielen ja mehrere Sachen rein ua. dass Internet schneller und bezahlbar wurde. Dann die Brenner-Technologuie.
      Erst die Kombination hat es ja dann so attraktiv gemacht. Schnell saufen, brennen fertig.

      Die Musikindustrie war halt die erste Industrie die es so richtig erwishct hat. Zu der Zeit wusste keiner was abgehen wird.
      Das kommt natürlich auch alles dazu. Ist schon richtig was Du schreibst.

      Ich kann mich aber noch daran erinnern, wie die großen Plattenfirmen zu Anfang gegen iTunes waren.

      Kleinere Labels, insbesondere solche die hauptsächlich auf Vinyl veröffentlichen betrifft das ja nicht. Die haben Ihre Kundschaft und mit der Digitalisierung auch nicht viel am Hut.