SPIRIT - das neue Album

Das 14. Studioalbum von Depeche Mode.

Amazon Mediamarkt (+ Pin)

Der Spotify-Effekt: Digitale Musikverkäufe erstmals rückläufig

    • Lareneg schrieb:

      Violated Jesus schrieb:

      Ich hab mal was gelesen von 0,68 Cent pro Stream, die mindestens an die Künstler gehen sollen, deren Musik gehört wurde. Den Rest kann man recht gut hochrechnen.

      100 Streams = 0,68 EUR
      1.000 Streams = 6,80 EUR
      10.000 Streams = 68,00 EUR
      100.000 Streams = 680,00 EUR
      1.000.000 Streams = 6.800,00 EUR
      10.000.000 Streams = 68.000,00 EUR
      100.000.000 Streams = 680.000,00 EUR
      Bleibt für mich die Frage, was passiert, wenn ich in einem Monat nur einen einzigen Song hören? Gehen dann 0,68 Cent an den Künstler oder mehr, du hast ja "mindestens" geschrieben.Was wäre dann mit dem übrigen Geld? Das müsste dann ja an andere Künstler gehen oder beim Streaming-Dienst bleiben.

      Alternativ ist bei dem System auch spannend, was ist, wenn die Nutzer so viel Streamen, dass der Streaming-Dienst mehr auszahlen müsste als er einnimmt. Werden die Beträge dann reduziert oder werden Reserven von alten Beiträgen gespeichert, wenn jemand wenig gehört hat?

      In beiden fällen würde früher oder später mein Geld bei Künstlern landen, dessen Musik ich nicht gehört habe. Wobei mir das vermutlich sogar lieber wäre, als dass es gar nicht bei Musikern landet.
      Müssten es nicht 0,0068 EUR je Stream sein laut Deiner folgenden Berechnung?

      Ich meine aber mal gelesen zu haben, das es noch weniger ist, leider weiß ich nicht mehr wo, war irgendwas mit Farin Urlaub, der sagte das die Vergütung für den Künstler ein Witz sei!
      ....Depeche Mode Live since 1987 Köln Sporthalle
    • Snape schrieb:

      Lareneg schrieb:

      Violated Jesus schrieb:

      Ich hab mal was gelesen von 0,68 Cent pro Stream, die mindestens an die Künstler gehen sollen, deren Musik gehört wurde. Den Rest kann man recht gut hochrechnen.

      100 Streams = 0,68 EUR
      1.000 Streams = 6,80 EUR
      10.000 Streams = 68,00 EUR
      100.000 Streams = 680,00 EUR
      1.000.000 Streams = 6.800,00 EUR
      10.000.000 Streams = 68.000,00 EUR
      100.000.000 Streams = 680.000,00 EUR
      Bleibt für mich die Frage, was passiert, wenn ich in einem Monat nur einen einzigen Song hören? Gehen dann 0,68 Cent an den Künstler oder mehr, du hast ja "mindestens" geschrieben.Was wäre dann mit dem übrigen Geld? Das müsste dann ja an andere Künstler gehen oder beim Streaming-Dienst bleiben.
      Alternativ ist bei dem System auch spannend, was ist, wenn die Nutzer so viel Streamen, dass der Streaming-Dienst mehr auszahlen müsste als er einnimmt. Werden die Beträge dann reduziert oder werden Reserven von alten Beiträgen gespeichert, wenn jemand wenig gehört hat?

      In beiden fällen würde früher oder später mein Geld bei Künstlern landen, dessen Musik ich nicht gehört habe. Wobei mir das vermutlich sogar lieber wäre, als dass es gar nicht bei Musikern landet.
      Müssten es nicht 0,0068 EUR je Stream sein laut Deiner folgenden Berechnung?
      Ich meine aber mal gelesen zu haben, das es noch weniger ist, leider weiß ich nicht mehr wo, war irgendwas mit Farin Urlaub, der sagte das die Vergütung für den Künstler ein Witz sei!
      heise.de/forum/heise-online/Ne…ng/posting-23738974/show/

      Intelligente Sätze zu verfassen ist gar nicht so einfach.
      Nur ein einziger Buchstabendreher kann den ganzen Satz urinieren!
    • Danke für das Interview. Farin ist da immer sehr unterhaltsam zu lesen, egal um welches Thema es geht. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Farin für 200.000 Streams genau 16 Cent erhalten hat. Vermutlich ist das eine Metapher für "seht, die geben uns nur Brotkrumen". Angenommen es wäre so, dann wäre es natürlich tatsächlich eine Sauerei und verständlich, dass Künstler dabei nicht mitmachen wollen.

      Bezogen habe ich mich mit den Zahlen auf diesen Artikel hier:
      Quelle:
      welt.de/wall-street-journal/ar…ds-verdienen-koennen.html

      Ich habe da grade nochmal genauer reingelesen. Ganz passend sind meine Hochrechnungen wohl nicht, da es sich um US Doller-Cent handelt und nicht um Euros. Aber dieser Daumenwert sollte ohnehin nur eine Richtschnur sein. Wir kennen schließlich die Kontoauszüge der Künstler und die Gelder die Spotify letzten Endes überweist, nicht.

      Eines aber ist Fakt. 16 Cent für 200.000 Aufrufen wären bzw. sind viel zu wenig. Aber ob die Zahl wirklich stimmt?
      Spoiler anzeigen

      Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
      es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
      Johann Wolfgang von Goethe - Faust 1

    • Lareneg schrieb:

      Violated Jesus schrieb:

      Ich hab mal was gelesen von 0,68 Cent pro Stream, die mindestens an die Künstler gehen sollen, deren Musik gehört wurde. Den Rest kann man recht gut hochrechnen.

      100 Streams = 0,68 EUR
      1.000 Streams = 6,80 EUR
      10.000 Streams = 68,00 EUR
      100.000 Streams = 680,00 EUR
      1.000.000 Streams = 6.800,00 EUR
      10.000.000 Streams = 68.000,00 EUR
      100.000.000 Streams = 680.000,00 EUR
      Bleibt für mich die Frage, was passiert, wenn ich in einem Monat nur einen einzigen Song hören? Gehen dann 0,68 Cent an den Künstler oder mehr, du hast ja "mindestens" geschrieben.Was wäre dann mit dem übrigen Geld? Das müsste dann ja an andere Künstler gehen oder beim Streaming-Dienst bleiben.
      Soweit ich mich erinnere, stammt die Zahl der 0,68€ allerdings aus einer französischen Untersuchung, die aufgeschlüsselt hat, wie die 9,99€ aus Monatsbeitrag verteilt werden. Demnach sind 0,68€ das, was beim Künstler letztlich ankommt. Den größten Anteil (6,24€) bekommen die Plattenfirmen, die das Geld entsprechend weiter verteilen und 2,08€ landen beim Streamingdienst.
      (Quelle: musicbusinessworldwide.com/art…ming-cash-labels-take-46/)

      Sofern die Zahlen so belastbar sind, scheint es imho aber auch bei den Künstlern selbst zu liegen, sich über den entsprechenden Vertrag mit dem Label ihren Anteil daran zu sichern (wobei eine hohe Anzahl an Streams wahrscheinlich eine gute Verhandlungsposition bietet). Bleibt so oder so aber ein schwieriges Thema.
    • Saw Something schrieb:

      Soweit ich mich erinnere, stammt die Zahl der 0,68€ allerdings aus einer französischen Untersuchung, die aufgeschlüsselt hat, wie die 9,99€ aus Monatsbeitrag verteilt werden. Demnach sind 0,68€ das, was beim Künstler letztlich ankommt. Den größten Anteil (6,24€) bekommen die Plattenfirmen, die das Geld entsprechend weiter verteilen und 2,08€ landen beim Streamingdienst.
      Diese Zahle habe ich auch gelesen und sie bezieht sich auf den Anteil den die Künstler aus dem Abopreis von 9,99 der Premium Spotify-User. Pro Stream sollen es aber eben zwischen 0,6 und 0,84 Dollar-Cent sein, die Spotify dem Künstler zahlt. Und das bedeutet, dass man vom Abopreis zwischen 80 und 143 Streams pro Monat zahlen kann. Wie sich Werbeeinnahmen auf dieses Modell auswirken (also wieviel da über Werbung hereinkommt, die für die Nicht-Premium Spotify Kunden läuft) vermag ich nicht zu sagen. Alles in allem scheint es aktuell trotz zig Millionen User ja noch ein Verlustgeschäft zu sein. Und diese Zahlen hat Spotify ganz sicher auch als Mischkalkulation angelegt. Da sind die Hardcore-User genauso drin berücksichtigt, wie die Light-User. Und wenn nötig, wird irgendwann eben an der Preisschraube gedreht.
      Spoiler anzeigen

      Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
      es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
      Johann Wolfgang von Goethe - Faust 1

    • Violated Jesus schrieb:

      Saw Something schrieb:

      Soweit ich mich erinnere, stammt die Zahl der 0,68€ allerdings aus einer französischen Untersuchung, die aufgeschlüsselt hat, wie die 9,99€ aus Monatsbeitrag verteilt werden. Demnach sind 0,68€ das, was beim Künstler letztlich ankommt. Den größten Anteil (6,24€) bekommen die Plattenfirmen, die das Geld entsprechend weiter verteilen und 2,08€ landen beim Streamingdienst.
      Diese Zahle habe ich auch gelesen und sie bezieht sich auf den Anteil den die Künstler aus dem Abopreis von 9,99 der Premium Spotify-User. Pro Stream sollen es aber eben zwischen 0,6 und 0,84 Dollar-Cent sein, die Spotify dem Künstler zahlt. Und das bedeutet, dass man vom Abopreis zwischen 80 und 143 Streams pro Monat zahlen kann. Wie sich Werbeeinnahmen auf dieses Modell auswirken (also wieviel da über Werbung hereinkommt, die für die Nicht-Premium Spotify Kunden läuft) vermag ich nicht zu sagen. Alles in allem scheint es aktuell trotz zig Millionen User ja noch ein Verlustgeschäft zu sein. Und diese Zahlen hat Spotify ganz sicher auch als Mischkalkulation angelegt. Da sind die Hardcore-User genauso drin berücksichtigt, wie die Light-User. Und wenn nötig, wird irgendwann eben an der Preisschraube gedreht.
      Ich sollte auch richtig lesen - habe die Aufstellung oben nicht richtig gelesen. Dann sind wird uns ja einig.
      Leider muss man dazu sagen, sind die Zahlen doch immer sehr diffus bzw. kaum transparent, wie viel Geld im Endeffekt bei welcher Partei landet.


      Dass der Preis irgendwann erhöht werden könnte, würde ich begrüßen, aber dann bleibt die Frage, wie viele dann noch bereit sind, das zu zahlen oder ob es nicht doch zu einem Rückfall wieder vermehrt hin zu illegalen Downloads führen würde.
    • Saw Something schrieb:

      Dass der Preis irgendwann erhöht werden könnte, würde ich begrüßen, aber dann bleibt die Frage, wie viele dann noch bereit sind, das zu zahlen oder ob es nicht doch zu einem Rückfall wieder vermehrt hin zu illegalen Downloads führen würde.
      Aktuell könnte man bei Erhöhung des Abopreises um 1 EUR pro Monat, die Ausschüttung an die Künstler mehr als verdoppeln.
      Spoiler anzeigen

      Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,
      es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
      Johann Wolfgang von Goethe - Faust 1

    • Violated Jesus schrieb:

      Saw Something schrieb:

      Dass der Preis irgendwann erhöht werden könnte, würde ich begrüßen, aber dann bleibt die Frage, wie viele dann noch bereit sind, das zu zahlen oder ob es nicht doch zu einem Rückfall wieder vermehrt hin zu illegalen Downloads führen würde.
      Aktuell könnte man bei Erhöhung des Abopreises um 1 EUR pro Monat, die Ausschüttung an die Künstler mehr als verdoppeln.
      Absolut. Aber ich befürchte, um es für die Künstler rentabel zu machen und Spotify aus den roten Zahlen zu holen (was ja auch ein langfristiges Ziel sein wird), bräuchte es mehr, als einen Euro mehr im Monat. So eine Preiserhöhung wird wahrscheinlich auch jeder Verbraucher hinnehmen, aber ich vermute eben, dann ist das Ende der Zahlungsbereitschaft auch fast erreicht - besonders in Hinblick darauf, dass das im Vergleich auch das ungefähre Preislimit anderer Streamingdienste, zB Netflix aus dem Videostreamingbereich ist, dass ebenfalls nur 10€ kostet, dabei aber auf mehrere Personen aufteilbar ist und im Endeffekt für viele damit noch günstiger ist.
    • Snape schrieb:

      Lareneg schrieb:

      Violated Jesus schrieb:

      Ich hab mal was gelesen von 0,68 Cent pro Stream, die mindestens an die Künstler gehen sollen, deren Musik gehört wurde. Den Rest kann man recht gut hochrechnen.

      100 Streams = 0,68 EUR
      1.000 Streams = 6,80 EUR
      10.000 Streams = 68,00 EUR
      100.000 Streams = 680,00 EUR
      1.000.000 Streams = 6.800,00 EUR
      10.000.000 Streams = 68.000,00 EUR
      100.000.000 Streams = 680.000,00 EUR
      Bleibt für mich die Frage, was passiert, wenn ich in einem Monat nur einen einzigen Song hören? Gehen dann 0,68 Cent an den Künstler oder mehr, du hast ja "mindestens" geschrieben.Was wäre dann mit dem übrigen Geld? Das müsste dann ja an andere Künstler gehen oder beim Streaming-Dienst bleiben.
      Alternativ ist bei dem System auch spannend, was ist, wenn die Nutzer so viel Streamen, dass der Streaming-Dienst mehr auszahlen müsste als er einnimmt. Werden die Beträge dann reduziert oder werden Reserven von alten Beiträgen gespeichert, wenn jemand wenig gehört hat?

      In beiden fällen würde früher oder später mein Geld bei Künstlern landen, dessen Musik ich nicht gehört habe. Wobei mir das vermutlich sogar lieber wäre, als dass es gar nicht bei Musikern landet.
      Müssten es nicht 0,0068 EUR je Stream sein laut Deiner folgenden Berechnung?
      Ich meine aber mal gelesen zu haben, das es noch weniger ist, leider weiß ich nicht mehr wo, war irgendwas mit Farin Urlaub, der sagte das die Vergütung für den Künstler ein Witz sei!
      0,68 Cent pro Stream und 0,0068 € pro Stream sind das gleiche. Beachte bitte das VJ von Cent pro Einzelstream spricht und dann auf die verschiedenen Steigerungen auf Euro und nicht Cent hochrechnet.
    • knutistgut schrieb:

      Snape schrieb:

      Lareneg schrieb:

      Violated Jesus schrieb:

      Ich hab mal was gelesen von 0,68 Cent pro Stream, die mindestens an die Künstler gehen sollen, deren Musik gehört wurde. Den Rest kann man recht gut hochrechnen.

      100 Streams = 0,68 EUR
      1.000 Streams = 6,80 EUR
      10.000 Streams = 68,00 EUR
      100.000 Streams = 680,00 EUR
      1.000.000 Streams = 6.800,00 EUR
      10.000.000 Streams = 68.000,00 EUR
      100.000.000 Streams = 680.000,00 EUR
      Bleibt für mich die Frage, was passiert, wenn ich in einem Monat nur einen einzigen Song hören? Gehen dann 0,68 Cent an den Künstler oder mehr, du hast ja "mindestens" geschrieben.Was wäre dann mit dem übrigen Geld? Das müsste dann ja an andere Künstler gehen oder beim Streaming-Dienst bleiben.Alternativ ist bei dem System auch spannend, was ist, wenn die Nutzer so viel Streamen, dass der Streaming-Dienst mehr auszahlen müsste als er einnimmt. Werden die Beträge dann reduziert oder werden Reserven von alten Beiträgen gespeichert, wenn jemand wenig gehört hat?

      In beiden fällen würde früher oder später mein Geld bei Künstlern landen, dessen Musik ich nicht gehört habe. Wobei mir das vermutlich sogar lieber wäre, als dass es gar nicht bei Musikern landet.
      Müssten es nicht 0,0068 EUR je Stream sein laut Deiner folgenden Berechnung?Ich meine aber mal gelesen zu haben, das es noch weniger ist, leider weiß ich nicht mehr wo, war irgendwas mit Farin Urlaub, der sagte das die Vergütung für den Künstler ein Witz sei!
      0,68 Cent pro Stream und 0,0068 € pro Stream sind das gleiche. Beachte bitte das VJ von Cent pro Einzelstream spricht und dann auf die verschiedenen Steigerungen auf Euro und nicht Cent hochrechnet.
      Ja, ich habe mich "verlesen", in meinem Kopf waren es 0,68€ :/ ,sorry !!!
      ....Depeche Mode Live since 1987 Köln Sporthalle
    • Damaged People schrieb:

      Wenn 68 Cent / 100 Streams stimmt, wovon ich ausgehe, dass diese Info richtig ist, hat der Künstler , um es freundliche einmal zum Ausdruck zu bringen, die Arschkarte gezogen mit Streaming.
      Was glaubst du bekommt ein Interpret für einen Song der im Radio von tausenden Leuten gehört wird?

      Was glaubst du verlangt die Gema wenn ich einen Song auf meiner Webseite verwende?
      Laut deren Tarifrechner (Link dazu) fallen Gebühren für geschäftlich betriebene Webseiten von 406,70€ pro angefangene 120.000 Aufrufe zusammen. Das ist pro Aufruf runtergerechnet 0,0034 € oder eben 0,34 Cent.

      Für direkte Streamingseiten verlangt die Gema (Link dazu) 10,25% der Bemessungsprundlage mindestens jedoch 1,25 pro Monat und Kunde wenn der Stream auch nicht stationären Geräten wie z.B. Handys abrufbar wäre.
      Und das sind die Preise welche die Gema verlangt und nicht das was sie an die Künstler ausschütten. Kannst dir überlegen was da für den Künstler bei rum kommt und das ist unabhängig von der Anzahl der Aufrufe.

      Wie gesagt was bleibt denn pro verkauften physischen Album beim Künstler hängen? Und das kann theoretisch unendlich oft abgespielt werden ohne das der Künstler weiterhin Einnahmen dadurch hätte.

      Mal als Beispiel du hörst dir Spirit (Deluxe) 30 mal komplett auf einem Streamingdienst an so bekommt die Band (17 Songs * 30 * 0,0068=3,46€) Ich glaube vom Verkaufspreis des Albums mit derzeit 10-12 Euro bleibt auch nicht viel mehr beim Künstler hängen und das kannst du dir weit öfter als 30 mal anhören.

      Recherchiere mal zurück wie oft du dir schon SOFAD oder die Violator angehört hast und wieviel DM dafür von dir bekommen müssten wenn du pro angehörten Song 0,68Cent heute insgesamt an sie bezahlen müsstest.

      Was ich damit sagen will ist das es natürlich runtergerechnet auf einen einzelnen Song ein Hungerlohn ist aber Streaming kann man nicht auf einen Song runter rechnen sondern man muss die Masse sehen und da bleibe ich bei meinem Eindruck das es für einen Künstler vermutlich sogar lukrativer sein könnte wenn er einen Song im Streaming anbietet wo jeder einzelne Song immer wieder berechnet wird als ihn Einmalig auf einem physichen Album zu verkaufen.

      Wer natürliche Musik macht die selten gehört wird ist vermutlich mit der Variante des einmaligen Albumverkaufs besser bedient.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von knutistgut ()

    • knutistgut schrieb:

      Damaged People schrieb:

      Wenn 68 Cent / 100 Streams stimmt, wovon ich ausgehe, dass diese Info richtig ist, hat der Künstler , um es freundliche einmal zum Ausdruck zu bringen, die Arschkarte gezogen mit Streaming.
      Was glaubst du bekommt ein Interpret für einen Song der im Radio von tausenden Leuten gehört wird?
      Was glaubst du verlangt die Gema wenn ich einen Song auf meiner Webseite verwende?
      Laut deren Tarifrechner (Link dazu) fallen Gebühren für geschäftlich betriebene Webseiten von 406,70€ pro angefangene 120.000 Aufrufe zusammen. Das ist pro Aufruf runtergerechnet 0,0034 € oder eben 0,34 Cent.

      Für direkte Streamingseiten verlangt die Gema (Link dazu) 10,25% der Bemessungsprundlage mindestens jedoch 1,25 pro Monat und Kunde wenn der Stream auch nicht stationären Geräten wie z.B. Handys abrufbar wäre.
      Und das sind die Preise welche die Gema verlangt und nicht das was sie an die Künstler ausschütten. Kannst dir überlegen was da für den Künstler bei rum kommt und das ist unabhängig von der Anzahl der Aufrufe.

      Wie gesagt was bleibt denn pro verkauften physischen Album beim Künstler hängen? Und das kann theoretisch unendlich oft abgespielt werden ohne das der Künstler weiterhin Einnahmen dadurch hätte.

      Mal als Beispiel du hörst dir Spirit (Deluxe) 30 mal komplett auf einem Streamingdienst an so bekommt die Band (17 Songs * 30 * 0,0068=3,46€) Ich glaube vom Verkaufspreis des Albums mit derzeit 10-12 Euro bleibt auch nicht viel mehr beim Künstler hängen und das kannst du dir weit öfter als 30 mal anhören.

      Recherchiere mal zurück wie oft du dir schon SOFAD oder die Violator angehört hast und wieviel DM dafür von dir bekommen müssten wenn du pro angehörten Song 0,68Cent heute insgesamt an sie bezahlen müsstest.
      Künstler dürften heute, egal ob durch Streamingdienst, Download, CD Verkauf oder Radioeinsatz nicht mehr reich werden.

      Es geht mir auch vielmehr darum, dass es "pipi" Beträge sind, die da ausgeschüttet werden.

      Vom pyhsischen Album dürften 1-2 Euro hängen bleiben pro Album. Ich las in einer Zeitung zumindestens vor ca. 5-6 Jahren einmal, dass da 2 Euro hängen bleiben, dann aber noch die Steuer runtergeht.

      Am meisten verdienen noch die Händler und das Label.

      Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. DM werden meiner Vermutung nach mehr als 2 Euro pro Album verdienen.

      68 Cent für 100 x Streamen ist trotzdem sehr wenig.
    • L'Etranger schrieb:

      Vermutlich sind selbst diese 68 Cent deutlich zu hoch gegriffen.

      Laut eigener Aussage hat Bryan Adams in dem Zeitraum von 2010 - 2014 mit weltweiten Streamings seines Gesamtwerkes von rund 20 Alben insgesamt 2.500 Dollar verdient:

      mobil.derstandard.at/200002383…ld-durch-Streamingdienste
      Das Problem ist die Umverteilung der erziehlten Umsätze und nicht die Art des Vertriebes.

      Bericht 2016:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Dank-Streaming-Musikbranche-mit-erstem-Umsatzplus-seit-Jahren-3171139.html schrieb:

      Erstmals seit fast 20 Jahren verbucht die globale Musikindustrie wieder steigende Erlöse. Doch Ärger mit Gratis-Angeboten im Netz vergällt der Branche die Freude darüber.



      Das Geschäft mit Streaming aus dem Netz hat der gebeutelten Musikbranche das erste deutliche Wachstum seit rund zwei Jahrzehnten beschert. Der globale Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 15 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro). Zugleich griff die Musikindustrie im Jahresbericht ihres Verbandes IFPI noch schärfer als sonst Gratis-Angebote wie Googles Videoplattform YouTube an.



      Bericht 2017:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Streaming-treibt-Wachstum-in-der-Musikindustrie-an-3695539.html schrieb:

      Die weltweite Musikindustrie wächst wieder und blickt optimistisch in die Zukunft. Auch in Deutschland boomt das Geschäft mit dem Streaming. Die Branche schießt sich jetzt auf Plattformen wie YouTube ein, die ihr weniger Geld einbringen.

      ...





      Streamingdienste haben der Musikindustrie 2016 das stärkste Wachstum seit mindestens 20 Jahren beschert. Im vergangenen Jahr kletterten die weltweiten Verkaufserlöse um 5,9 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar (knapp 14,5 Milliarden Euro), wie der Verband der internationalen Musikindustrie IFPI am Dienstag in London mitteilte. Das sei der höchste Anstieg seit Beginn der Marktbeobachtung durch den Verband 1997.
      Streaming ist treibende Kraft
      "Es besteht kein Zweifel daran, dass Streaming die große treibende Kraft hinter dem Wachstum ist", erklärte IFPI-Chefin Frances Moore im Jahresbericht des Verbands. Die Umsätze in diesem Bereich stiegen kometenhaft um rund 60 Prozent an. In Deutschland wuchsen die Streaming-Erlöse sogar um 73 Prozent – auch wenn der Verkauf von Tonträgern hierzulande immer noch etwas mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht.
      Laut IFPI brachte das digitale Geschäft im vergangenen Jahr die Hälfte der Einnahmen in der Musikindustrie. In den USA machte Streaming erstmals mehr Umsatz als die anderen Vertriebsformen zusammen. Das stärkste Wachstum verbuchte die Musikindustrie in Indien (plus 26,2 Prozent), Mexiko (plus 23,6 Prozent) und China (plus 20,3 Prozent). In Europa wuchsen die Umsätze um vier Prozent.
      Und hier liegt ja wie gesagt das Problem in der Branche, nicht die Streamings machen die Branche kaputt sondern die Branche sich selber indem eben ungerecht verteilt wird.
    • Neu

      knutistgut schrieb:

      L'Etranger schrieb:

      Vermutlich sind selbst diese 68 Cent deutlich zu hoch gegriffen.

      Laut eigener Aussage hat Bryan Adams in dem Zeitraum von 2010 - 2014 mit weltweiten Streamings seines Gesamtwerkes von rund 20 Alben insgesamt 2.500 Dollar verdient:

      mobil.derstandard.at/200002383…ld-durch-Streamingdienste
      Das Problem ist die Umverteilung der erziehlten Umsätze und nicht die Art des Vertriebes.
      Bericht 2016:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Dank-Streaming-Musikbranche-mit-erstem-Umsatzplus-seit-Jahren-3171139.html schrieb:

      Erstmals seit fast 20 Jahren verbucht die globale Musikindustrie wieder steigende Erlöse. Doch Ärger mit Gratis-Angeboten im Netz vergällt der Branche die Freude darüber.



      Das Geschäft mit Streaming aus dem Netz hat der gebeutelten Musikbranche das erste deutliche Wachstum seit rund zwei Jahrzehnten beschert. Der globale Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 15 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro). Zugleich griff die Musikindustrie im Jahresbericht ihres Verbandes IFPI noch schärfer als sonst Gratis-Angebote wie Googles Videoplattform YouTube an.

      Bericht 2017:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Streaming-treibt-Wachstum-in-der-Musikindustrie-an-3695539.html schrieb:

      Die weltweite Musikindustrie wächst wieder und blickt optimistisch in die Zukunft. Auch in Deutschland boomt das Geschäft mit dem Streaming. Die Branche schießt sich jetzt auf Plattformen wie YouTube ein, die ihr weniger Geld einbringen.

      ...





      Streamingdienste haben der Musikindustrie 2016 das stärkste Wachstum seit mindestens 20 Jahren beschert. Im vergangenen Jahr kletterten die weltweiten Verkaufserlöse um 5,9 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar (knapp 14,5 Milliarden Euro), wie der Verband der internationalen Musikindustrie IFPI am Dienstag in London mitteilte. Das sei der höchste Anstieg seit Beginn der Marktbeobachtung durch den Verband 1997.
      Streaming ist treibende Kraft
      "Es besteht kein Zweifel daran, dass Streaming die große treibende Kraft hinter dem Wachstum ist", erklärte IFPI-Chefin Frances Moore im Jahresbericht des Verbands. Die Umsätze in diesem Bereich stiegen kometenhaft um rund 60 Prozent an. In Deutschland wuchsen die Streaming-Erlöse sogar um 73 Prozent – auch wenn der Verkauf von Tonträgern hierzulande immer noch etwas mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht.
      Laut IFPI brachte das digitale Geschäft im vergangenen Jahr die Hälfte der Einnahmen in der Musikindustrie. In den USA machte Streaming erstmals mehr Umsatz als die anderen Vertriebsformen zusammen. Das stärkste Wachstum verbuchte die Musikindustrie in Indien (plus 26,2 Prozent), Mexiko (plus 23,6 Prozent) und China (plus 20,3 Prozent). In Europa wuchsen die Umsätze um vier Prozent.
      Und hier liegt ja wie gesagt das Problem in der Branche, nicht die Streamings machen die Branche kaputt sondern die Branche sich selber indem eben ungerecht verteilt wird.
      Verteilung von wenig bleibt halt auch wenig.... 10 EUR im Monat für einen rieisigen Musikkatalog find ich halt einfach zu wenig. Da bezahlst du für eine Kino-Karte mehr....
    • Neu

      NovaFutures schrieb:

      Verteilung von wenig bleibt halt auch wenig.... 10 EUR im Monat für einen rieisigen Musikkatalog find ich halt einfach zu wenig. Da bezahlst du für eine Kino-Karte mehr....
      Gutes Beispiel mit der Kinokarte. Wer geht den heute noch so regelmäßig ins Kino wie vor 20-30 Jahren? Ich gehe im Jahr wenns hoch kommt 1-2 mal in die Lichtspielhäuser. Wenn überhaupt. Früher waren die Sääle immer voll heute sitzt man teilweise mit 10-20 Leuten in der Vorstellung.
      Auch diese Branche hat gegen immer bessere Ausstattungen in den privaten Wohnzimmern, Streaming und Raubkopiererrei zu kämpfen.

      In Polen z.B. soll es für Kinos auch Flatrates geben. Man bezahlt Monatlich und kann sich anschauen was man möchte. Das mag auf den einzelnen Film gerechnet auch recht wenig sein aber wenig ist besser als garnichts und genau so ist das meiner Ansicht nach für Musik auch.

      Klar ist der Preis für einen einzelnen Song gerechnet ein Witz aber wie ich schon oben sagte reche mal runter wieviel du für z.B. die Violator bezahlt hast und teile das durch die Anzahl wieoft du die einzelnen Songs in deinem Leben schon gehört hast. Auch da Musik immer mehr nur nebenbei konsumiert wird und immer seltener bewußt zu einem Glas Wein und in völliger Entspannung, kannst du auch keine deutlich höheren Preise verlangen. 100€ Pro Monat wären vermutlich angemessen würde aber niemand bezahlen, denn wieviel von dem riesigen Musikkatalog der jeweiligen Anbieter hörst du dir denn überhaupt an. Das wird alleine Zeittechnisch vermitlich weniger als im unteren Promillebereich sein.