SPIRIT - das neue Album

Das 14. Studioalbum von Depeche Mode.

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Better Call Saul

    • Better Call Saul

      Schaut hier noch jemand "Better Call Saul"? Die erste Staffel fand ich nach einem guten Start zu Ende hin ein bisschen lahm. Die zweite Staffel packt mich mehr. Eine starke Schlüsselszene war, als Jimmy McGill sich für sein eigenwilliges Ego und gegen die Anpassung für einen gut dotierten Job entschieden hat. Bin gespannt, wie es mit Tuco, Mike und vor alle mit Chuck weitergeht.
      Vernunft ist der neue Wahnsinn.
    • Ich bin absoluter Breaking Bad Fan.
      Also war ich super gespannt auf BCS!

      Habe aber erstmal nach 3 Folgen nicht weitergeschaut. Ich fand es nicht lustig, nicht spannend, völlig belanglos.
      Ich werde der Sache aber nochmal ne Chance geben demnächst.
      GLOBAL SPIRIT TOUR... Frankfurt | Köln

      - der kritiksüchtige mensch hat ein problem, nicht der kritisierte -
      - statt auf die chancen unseres eigenen lebens zu blicken, sehen wir fern -
      - winners focus on winning, losers focus on winners -
      .
      .
      alles nur einzelfälle
    • Bei BCS mag ich am meisten die Geschichten um Mike da sie dem Feeling von BB am ehesten entsprechen. Falls du in der ersten Season nach Folge 3 abgebrochen hast wirst du da noch nicht viel mitbekommen haben.
      Absolute Empfehlung und meine Highlights sind Episode 1.6 sowie 1.9 und auch die etwas aktuellere 2.4.
      Ohne groß zu spoilern kann man aber sagen das grad nun in der 2. Season einige alte Bekannnte auftauchen die mein Interesse an der Serie weiter am laufen halten.
      Die Geschichten um seinen Bruder mit dessen mysteriosen Krankheit gefällt mir allerdings garnicht.

      Letzlich hat die Serie ein recht entspanntes Erzähltempo, irgendwie weiß man ja auch was aus den Akteuren später mal wird. Daher bieten sich eigentlich auch keine großen Überraschungen im Ergebniss der Handlung, weil man weiß und ahnt wie alles ausgehen wird. Aber der Weg ist hier eindeutig das Ziel und der ist brilliant umgesetzt (wenn man Fan von Breaking Bad war und dessen Art gemocht hatte.)
    • Ich finde Better Call Saul ausgezeichnet. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass Odenkirks Anwalt eine ganze Serie allein interessant machen kann. Aber er kann - zusammen natürlich mit dem grandiosen Charakter Mike.

      Die etwas gemächlichere Gangart gegenüber Breaking Bad sehe ich positiv, da man so nicht ständig mit dem großen Vorbild vergleichen muss.

      Ich finde Jimmys Werdegang bisher sehr interessant, gerade auch sein Verhältnis zu Kim und seinem Bruder. Dass das Ganze nicht gut ausgehen kann, wissen wir zwar, aber auch ich meine, dass der Weg hier das Ziel ist.

      In Sachen Mike hoffe ich noch, dass man seine Beziehung zu Gus Fring noch näher beleuchtet, der später einfach noch kommen muss. Die beiden verband ja in Breaking Bad im Hintergrund irgendwas wichtiges und geheimnisvolles. Das hätte ich gerne noch näher beleuchtet.
      MAJOR PARKINSON "BLACKBOX" - Out now!!!

      majorparkinson.bandcamp.com/album/blackbox
    • Ich liebte schon BB vor allem wegen der Optik. Diese Gegend passt so perfekt zu den trostlosen Plots. Bei BCS ist dieser Aspekt noch beeindruckender, weil die Serie sehr viel ruhiger daher kommt. (Mir gefielen auch schon bei BB die "Kammerspiel-Folgen".) Dazu natürlich der Aufwand und die äußerst originelle Kamera.

      Von den Charakteren finde ich diesen kindisch-renitenten und protzigen Bubi-Dealer grandios. Bin aber auch erst bei Cobbler, da hat der ja einen schönen Auftritt.
      Mit Sauls Bruder komme ich auch nicht so zurecht. Die Krankheit ist mir einfach zu abgefahren.
      Bei Nahaufnahmen stört mich manchmal, dass Mike älter aussieht als er sein muss.

      Aber insgesamt ist das für mich natürlich allerbeste Unterhaltung.

      Btw: Wer langsam erzählte Filme mag, könnte auch mal richtig alten Tatorten eine Chance geben. So etwas findet man heute insbesondere im TV kaum mehr...
      Leben und leben lassen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von emvau ()

    • jeden sonntag meine meinung...wieso diese sinnlosen tatorte, wo soviel unrealistisches passiert, dass man die story nicht mehr versteht. ich jedenfalls nicht. ich habe alle alten tatorte gesehen. ich schaue lieber einen mit kommissar fink, als zb den letzten aus frankfurt...das ist noch real. eifersucht, einen umgefahren aus versehen etc.

      ihr habt mich scharf gemacht.
      manchmal ist es wie mit musik auch bei filmen. man muss in der stimmung sein.
      damals war ich es evtl. bei BCS nicht.
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    • emvau schrieb:

      Das Ganze hat schon auch Längen, da ist dann ein wenig Durchhaltevermögen gefragt. Wir sind das halt nicht mehr gewöhnt.
      Manchmal aber auch der Ideenlosigkeit geschuldet. Es gibt z.B. bei The Walking Dead Folgen, die auch sehr lahm sind. Aber da stimmen dann die Dialoge etc.
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    • Auch eine actionlastige Serie (ich mag auch TWD) muss akzentuiert wirken. Langsame (langatmige) Folgen dienen oft der Atmosphäre. Deshalb glaube ich nicht, dass das Ideenlosigkeit sein muss, sondern einfach so gewollt ist. Gerade das macht doch gut gemachte Serien im Vergleich zu Spielfilmen aus: Man hat eben Zeit, Charaktere und Plot zu entwickeln. Und das kosten die Macher von BCS geradzu aus!

      Mein Problemchen dabei ist, dass wir offenbar schon zu einer Generation (die Jüngeren sowieso) gehören, die ständig Impulsen ausgesetzt ist, und an eine wirklich Rhythmisierung nicht mehr gewöhnt ist (ging imho mit MTV los). Ich zumindest muss mir dann den Zugang oft regelrecht erarbeiten und einfach am Ball bleiben. Das haben wir oft genug auch bei den sogenannten "sperrigen" Alben. Ich skippe nicht und das lohnt sich am Ende häufig.
      Und so ähnlich empfand ich es eben bei BCS, speziell in der ersten Staffel!

      Muss für dich freilich nichts heißen. :D
      Leben und leben lassen!
    • emvau schrieb:

      Auch eine actionlastige Serie (ich mag auch TWD) muss akzentuiert wirken. Langsame (langatmige) Folgen dienen oft der Atmosphäre. Deshalb glaube ich nicht, dass das Ideenlosigkeit sein muss, sondern einfach so gewollt ist. Gerade das macht doch gut gemachte Serien im Vergleich zu Spielfilmen aus: Man hat eben Zeit, Charaktere und Plot zu entwickeln. Und das kosten die Macher von BCS geradzu aus!

      Mein Problemchen dabei ist, dass wir offenbar schon zu einer Generation (die Jüngeren sowieso) gehören, die ständig Impulsen ausgesetzt ist, und an eine wirklich Rhythmisierung nicht mehr gewöhnt ist (ging imho mit MTV los). Ich zumindest muss mir dann den Zugang oft regelrecht erarbeiten und einfach am Ball bleiben. Das haben wir oft genug auch bei den sogenannten "sperrigen" Alben. Ich skippe nicht und das lohnt sich am Ende häufig.
      Und so ähnlich empfand ich es eben bei BCS, speziell in der ersten Staffel!

      Muss für dich freilich nichts heißen. :D
      Ich kann beides. Habe zuletzt die Lowitz "Der Alte" Box durch. Da gehts auch langsam. Aber witzige Dialoge (Ja, weiß man heute nicht mehr...) etc.

      Ich leg mir die BCS DVDs mal vor fürs WE.
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    • Die heutige Folge war mal wieder grandios.

      Spoiler anzeigen

      Der Konflikt zwischen Jimmy und seinem Bruder spitzt sich zu und es könnte jetzt zu ernsten Konsequenzen kommen. Und Kim spielt das böse Spiel jetzt scheinbar auch mit.

      Auch Mike wird mit den Konsequenzen seines Handelns konfrontiert. Sein Part hatte diesmal wieder erhöhtes Breaking Bad-Feeling. Auch die Kameraarbeit war heute zum wiederholten Male exzellent. Gerade die Einleitung.



      Das einzige, was mich zur Zeit stört:
      Es fühlt sich an, als ob man zwei separate Serien schaut, da die Storys von Jimmy und Mike nicht wirklich ineinander greifen. Das hatte man Ende ersten/Anfang der zweiten Staffel besser hinbekommen.
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    • so, habe die erste staffel am we nochmal geschaut. naja. alles ganz nett. der plott ist etwas wirr.
      aber an einigen stellen war es echt gut. ich sag mal so. man kann diese serie machen, muss man aber nicht.
      mal sehen, was staffel zwei bringt. aber bis die auf dvd kommt, dauert ja noch...
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    • emvau schrieb:

      Die Staffel 02 (bin jetzt up to date) wird auf jeden Fall besser. BCS ist allerdings sicherlich eine Frage des Geschmacks und halt NICHT für jedermann gebaut. Gehört für mich auch nicht zum "Grundwissen" wie z.B. Breaking Bad.
      naja, es ist genau mein ding. ich bin der meinung, das hätte alles besser gemacht sein können. dichter.
      es war nicht immer fesselnd, wie man es aus anderen serien kennt. wo man es nicht erwarten kann, die nächste folge zu sehen.

      mit fesselnd meine ich auch nicht geschwindigkeit.
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    • Nun staffel 3 hat sich auch dem Ende zu geneigt und aus dem darma-komödiantischen Ansatz hat sich der dramatische Anteil in dieser Staffel deutlich harauskristalisiert. Man nähert sich den BB-Universum immer mehr an ohne die eigenständigkeit zu verlieren.

      BB brauchte bei mir auch etwas bevor sich die Serie mit voller Wucht entfaltet hatte, ähnlich sehe ich das bei BCS auch. Schade das aufgrund der Situationen bei Producent Sony noch keine Entscheidung über weitere Staffeln getroffen wurde. Potenzial und Interresse ist glaub noch genügend da.
    • Waren die Quoten nix? Wenn sie jetzt aufhören, ist das viel zu früh. Das ist noch lange nicht auserzählt. Und schon gleich gar nicht mit diesem Cliffhanger.

      Für mich ist die Serie weil sie so andersartig ist Spitzenunterhaltung. Für einen Quotenhit müssten die Macher schon erheblich plakativer produzieren und zumindest die Mehrzahl der Folgen direkt mit "Wucht" anreichern.

      Hoffen wir mal...
      Leben und leben lassen!